Gender auch bei uns ein Thema

Es gibt in Schweden eine KITA, die Egalia heißt. Hier werden z.B. Helden aus Märchen, die meistens männlich sind, neutral umgenannt, so dass nicht erkennbar ist, ob es sich um weibliche oder männliche Helden handelt.

Das Thema Gender begleitet uns natürlich kontinuierlich und schmunzelnd beobachten wir, wer bei uns grillt. Im Rahmen von Gender Mainstreaming ist es Mädchen und Jungen erlaubt, sich frei von traditionellen Rollenbildern zu entwickeln. Wie auf den Bildern zu sehen ist, gelingt uns dies nicht immer. Zumindestens ist es uns gelungen, unterschiedliche Greifwerkzeuge einzusetzen, so wird auf jeden Fall das Handgeschick weiter unterstützt.

Draußen sein – Luft für die Nase

Wir merken, für Kinder gibt es keine Grenzen der Phantasie. Motorsägen aus Stöcken, Traktoren aus einem Brett und alles fährt.

Zurzeit hegen und pflegen wir alles was wir gesät haben, oft nehmen wir uns die Zeit und spielen frei und kreativ. Denn bereits J.H. Pestalozzi fand: „Dein Kind sei so frei es immer kann. Lass es gehen und hören, finden und fallen, aufstehen und irren.“

Ein bisschen Arbeit ist auch da, denn wir müssen einige Ecken der Wiese mähen, da das echte Mähwerk nicht in alle Ecken gekommen ist.

Nara übernimmt das Sensen mit Überzeugung  und Begeisterung, auch wenn es anstrengende körperliche Arbeit ist. Die Kinder haben sich die Sense nochmal genau angeschaut und das Sense gemeinsam hartnäckig als Spiel umgedeutet. Die selbgebauten Motorsensen aus Stöcken könnt ihr euch auf den Bildern anschauen.

Hügel rauf, Hügel runter

Wir haben ihn entdeckt, den wunderbaren Erdhügel im Bruch. Eine echte Herausforderung für kleine Kinder, hoch zu Berge. Nachdem wir den Hügel erklimmen, können wir mit Händen und Füßen das Material Erde bewegen. Besonders unsere Kuhle im Hügel, aus Heu gebaut, das wir neben dem Hügel gefunden haben, ist ein gemütliches Nest.

Obwohl: Heute war es eine Badewanne, auch wenn wir uns das Wasser nur gedacht haben.

Sommer, Sonne, Spielen. Am Besten draußen.