Sankt Martin – Eindrücke vom Umzug 2018

Während sich im Garten die Erwachsenen mit ihren Kindern und Enkeln versammeln, während letzte Handgriffe den Einsatz der zum größten Teil selbstgebauten Laternen sicher stellen soll, bereiten sich auf der Straßenseite des Zwergennests unsre großartigen Helfer vor. Die Feuerwehr, die uns wie jedes Jahr ein sicheres Geleit über die viel befahrenen Straßen von Tengern bereitet. Die Musiker, die den gesamten Umzug hindurch den Ton angeben oder unser Sankt Martin, hoch zu Roß.

Dann kann es endlich losgehen. Der Umzug auf den sich die Kinder so lange schon vorbereitet haben. Und es ist ein ganz ordentliches Stück Weg, das die meisten kleinen Tapfer selbst zurücklegen.

Am Ende des Umzuges versammeln sich wieder alle im Garten, drängen sich dicht an die Zäune. Alles bestaunt die Schlüsselszene. Sankt Martin hilft dem armen Bettler und gibt ihm die Hälfte seines Umhanges. Selbstloses Teilen, Empathie, diese Szene bietet so viel Lernstoff für die Kleinen, das sie sich auch im nächsten Jahr wieder darauf freuen werden.

Zum Abschluss das Beisammensein, Teilen des Martinsbrotes. Für den Einen oder Anderen ist es jetzt auch schon ganz schön spät.

Danke an alle Beteiligten

Bald ist Laternenfest

Mit Kerzen, Laternen und Gitarre singen wir momentan viel.
Damit bereiten wir uns auf den Lichterabend und das Laternenfest vor,
unsere Zwergennest-Version von St. Martin.

Diesen Apfel schenk‘ ich dir

Und plötzlich war die Sonne da, wer hätte das gedacht.

An unserem Erntedankfest haben wir mit einem Lied und dem Teilen unseres Erntebrotes innegehalten. Rührend und köstlich war es, für die zahlreichen Gaben zu danken.

Mir hat besonders das Lied vom Apfel gefallen, bei dem wir einen Apfel bekamen und diesen reihum weitergegeben haben:

Diesen schönen Apfel, hab ich Dir gepflückt,
diesen schönen Apfel weil Du mir zugenickt!
Ich schenke Dir den Apfel, mit seinem Duft und Glanz.

Besonders war auch, dass ein Pferd und ein Pony zu Besuch waren. So konnten wir auf Lehrmanns Wiese im morgenfrischen Gras die schönen Tiere ansehen, streicheln und sogar reiten.